Den Achatsammlern gut bekannt ist der Steinbruch am Backesberg - der zur Zeit von der Truppenübungsplatz- Kommandatur betrieben wird - wegen seiner wunderschön ausgebildeten Gangachate, die zum Teil enorme Größen von bis zu einem Meter Länge erreichen.
Diese Gangachate weisen ein breites Spektrum von Pastell- farben, aber auch intensiv gefärbten Tönungen auf.
Das in anderen Fundregionen außerordentlich seltene “Liesegang-Phänomen” ( konzentrische Ablagerungen von Pigmenten unabhängig von der Bänderung des Achates ) scheint an dieser Stelle häufiger vorzukommen.
Sehr interessant ist auch in diesem Zusammenhang eine Mehrfarbigkeit der Achate (ebenfalls unabhängig der Bänderung), die sich hier ab und an bildet. So stehen frische blaue und translucente Chacedonbereiche neben durch Verwitterung weiß gefärbten Bereiche.
Im Jahr 2002 wurden erstmals gut ausgebildete Mandel-Achate gefunden, die sich ebenfalls durch abwechslungsreiche Färbungen auszeichnen.
Leider ist ein Selbersammeln an dieser Stelle nicht möglich. Es ist Privatpersonen strengstens untersagt, sich im Bereich dieses Steinbruches aufzuhalten. Dieses Verbot wird regelmäßig von Feldjägern kontrolliert und hat auch schon zu empfindlichen Bußgeldern geführt.
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