Der seit den 1980iger Jahren stillgelegte Steinbruch Setz zwischen Idar und Tiefenstein war unter Sammlern mehr für seine ausgezeichneten Amethyst-Drusen, als für seine Achate bekannt. Gerade aber aus den oberen Lagen des Steinbruches kamen immer wieder wunderschöne blaue bis rötliche, feingebänderte Achate.

Typisch sind auch Wegeler für diese Fundstelle. Oftmals sind die Achate mit Karbonaten verwachsen. Dies kann beim Schliff störend sein, belebt allerdings das Achatbild. Typisch für diese Lokalität sind desweiteren Einschlüße kleiner Chalkopyritkriställchen in Form kleiner goldener oder bunt angelaufener Dreiecke. In den Fundzonen im rechten Bereich des Bruches fanden sich crèmefarbene Achate und Membrantrümmerstrukturen. Charakteristisch für den Bruch war das zeitweise Vorkommen sogenannter “Beton-Eier” - d.h. Mandeln ohne Achate (oder mit sehr wenig Achat), angefüllt mit einer silifizierten grauen Masse, die ab und an wellig strukturiert scheint. Selten kamen Pseudomorphosen nach nadelig ausgebildeten Zeolithen vor.

Die Ähnlichkeit vieler Achate aus dem Steinbruch Setz und dem Steinkaulenberg (sowie mancher Typen vom Finkenberg) liegt darin begründet, daß diese Fundgebiete im gleichen Lavastrom liegen).

Setz 41x28 am
Setz 27x25 am
Setz 105x60 am
Setz 41x17 am
Setz 110x84 am
Setz 90x50 am
Setz 45x42 am
Setz 110x95 am
Setz 60x40 am
Setz 51x30 am
Setz 54x38 am
Setz 39x30 am
Setz 75x73 am
Setz 61x50 am
Setz 34x21 am
Setz 73x48 am
Setz 94x40 am
Setz 63x35 am
Setz 111x87 am
Achat Setz 100x70 am
kamera