Baden Kieswerk 60mmam
Baden Kieswerk 65mmam
Baden Kieswerk 75mmam
Baden Kieswerk 82mmam
Baden Kieswerk 80mmam
Baden Kieswerk 83mmam
Baden Kieswerk 98mmam
Baden Kieswerk Barytquarz 110mmam
Baden Kieswerk Karneol 48mmam
Baden Kieswerk Karneol 50mmam
Baden Kieswerk 70mmam

home/mineralworldachate/                                                                                                   Europa/Deutschland/Schwarzwald/ Kieswerke bei Baden-Baden

Rund um den Kurort Baden-Baden existiert auch heute noch eine geringe vulkanische Aktivität, die unter anderem dafür verantwortlich ist, daß es hier eine Vielzahl von Thermalquellen gibt. In den vulkanischen Gesteinen der Region kommen an mehreren Fundstellen Achate vor, die als Lithophysenachate entstanden sind. Sie zeigen oftmals einen schönen sternförmigen Umriß. Die Farben sind selten schwach rötlich, meistens eher graublau bis weiß. Ihre Zeichnung beinhaltet neben klassischer Bänderung auch die Ausbildung von Paramorphosen nach blättrigen Karbonaten (Zwickelachate).                                       Eine genaue Beschreibung dieses Phänomens finden sie unter: Paraiba-Achate.

Die hier beschriebenen Achate wurden in den Kies- und Tongruben, die sich zwischen den Baden-Badener Bergen und dem Rhein befinden, gefunden.

In diesen Kiesgruben findet sich eine große Bandbreite an abgerollten Achaten, Jaspisen und verkieselten Hölzern, die allerdings nicht alle aus der näheren Umgebung stammen müssen.

So finden sich neben den oben beschriebenen typischen Achaten der Region ( 1, 2 ), auch solche, die Achaten aus der Umgebung von Oppenau zum Verwechseln ähnlich sehen ( 3 ). Weitere Fundstücke ähneln verquarzten Barytgängen aus der Nähe von Sulzburg ( 4 ) oder gar sedimentär gebildeten Achaten aus dem Bundsandstein von Unteralpfen bei Waldshut ( 5 ). Ebenfalls im Buntsandstein ist der Bildungsort von ungebänderten Karneolen zu vermuten, die in großer Zahl in den Kiesgruben zu finden sind ( 6, 7 ).

Berühmt geworden sind die Achate dieser Fundzone jedoch im Besonderen durch die schon oben erwähnten polygonalen Paramorphosen, die eine ganz ungewohnte Ästhetik besitzen.