Fairburn 01 am
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Für amerikanische Sammler stellen neben den Laker-Achaten die sogenannten Fairburn-Achate den Idealtypus eines Achates dar. In ihnen vereinen sich intensive Farbgebung, starker Kontrast und scharfgezeichnete Fortifikations-Bänderung. Benannt sind diese Achate nach der Stadt Fairburn im Südwesten South Dakotas, eine der ersten Fundstellen dieser Achate. Achate dieses Typus werden allerdings bis in die Bundestaaten Nebraska und Wyoming hinein gefunden.

Diese ursprünglich in Sedimenten gebildeten Achate können heute nur noch mit viel Mühe in den sogenannten “Badlands”- wüstenähnlichen Bereichen obengenannter Staaten - aufgesammelt werden. Im umgekehrten Verhältnis zu ihrer Häufigkeit stieg im Laufe der Zeit der Preis für gute Fairburn-Achate in für den europäischen Sammler nicht mehr nachvollziehbare Höhen.

Wurden früher die meisten Fairburns - wegen ihres oft nur teilweise erhaltenen Bildes - getrommelt, so werden heutzutage die Steine meistens in ihrer ursprünglichen Erscheinung belassen. Somit ist auch garantiert, das die lebhafte Färbung erhalten bleibt. Oftmals befindet sich diese nämlich nur in den äußersten Schichten des Achates. Zersägt man ihn, verliert der Stein in der Regel an Farbigkeit und immer an Kontrast.

Mehr Informationen zu diesen Achaten findet sich bei Roger Clark “Fairburn Agate - the gem of South Dakota” (2002)

Im Internet geben  folgende Adressen weiterführende Informationen:

www.northern.edu

www.lakotafairburn.com