Citrin Olhovka Pripolyarni Ural 01 01
Citrin Olhovka Pripolyarni Ural 02 01

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Farbvarianten/ Citrin/ Olhovka, Pripolyarni Ural, Russland

 

Natürlich vorkommende echte Citrine sind sehr selten. Die hier vorgestellten Stücken konnte ich im Jahr 2005 auf den Mineralientagen in München erwerben.        Rykart schreibt in seiner Quarz-Monographie (1989) zur Färbungsursache von Citrinen:       “... über die Färbeursache weiss man noch wenig Genaues. Unter- suchungen von LEHMANN (1977) zeigen, daß die Färbeursache der natürlichen Citrine und der Rauch- quarze eine enge Verwandschaft zeigt. Auch im Citrin sind Silizium- Ionen durch Aluminium substituiert. Lehmann zeigt, daß in den Citrin- Farbzentren einer der Aluminium- Sauerstoff-Abstände deutlich länger ist, als die Abstände im Rauchquarz. Dies wird ermöglicht, wenn in unmittelbarer Nachbar- schaft ein Sauerstoff- oder ein Silizium-Atom fehlt. Auffällig ist der gegenüber Rauchquarzen höhere Wasserstoffgehalt ...”   Gebrannte Amethyste zählt man nicht zu den natürlichen Citrinen.