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Kristallographische “Phantome” geben Zeugnis von früheren Wachstumsphasen eines Kristalles. Durch Veränderungen an einem Punkt des Wachstums eines Kristalles änderte sich das Milieu - physikalisch (Druck, Temperatur) oder chemisch, so daß anstatt klarem Quarz eine Reihe von Aufbrüchen ² oder gänzlich anders zusammengesetzte Minerale ³ entstanden.
Die hier präsentierten Phantomquarze stammen aus verschiedenen Regionen Brasiliens (genauere Fundortangaben als Minas gerais oder Bahia liegen mir leider nicht vor).
² Diese Brüche sind dann als Bläschenschwarm auf kristallographischen Flächen im Inneren des Kristalles zu sehen.
³ z.B. grünlicher Chlorit |